Referenzprojekt

BAFA-Förderung für den Umstieg von Ölheizung auf Pelletheizung

Projektüberblick

Projekt: Heizungstausch von Ölheizung auf Pelletheizung
Standort: Painten
Zeitraum: Juli/August 2021
Leistung: Austausch der bestehenden Heizungsanlage, Einbau eines Pufferspeichers und einer Frischwasserstation,

Förderung

Förderprogramm: BAFA BEGEM
Fördergeber: BAFA
Förderquote/Summe: 45%

Ausgangssituation

Bei diesem Wohngebäude in Painten im Landkreis Kelheim sollte die bestehende Ölheizung durch eine nachhaltigere und effizientere Heizlösung ersetzt werden. Der Kunde wollte sich bewusst von fossilen Energieträgern lösen und die Wärmeversorgung des Gebäudes zukunftsfähiger aufstellen. Neben der reinen Heiztechnik standen dabei auch die Themen Energieeinsparung, Versorgungssicherheit und langfristige Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt.

Gerade bei älteren Ölheizungen stellt sich für viele Hauseigentümer im Raum Kelheim, Painten, Riedenburg oder Ihrlerstein die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für einen Heizungstausch gekommen ist. In diesem Projekt war klar: Die vorhandene Anlage sollte nicht nur erneuert, sondern durch ein durchdachtes Gesamtsystem ersetzt werden. Ziel war eine moderne Pelletheizung, die den Wärmebedarf zuverlässig deckt und gleichzeitig besser zu den Anforderungen an eine nachhaltige Gebäudebeheizung passt.

Investition & Wirtschaftlichkeit

Die Gesamtinvestition für den Heizungstausch lag bei rund 40.000 Euro. Neben der neuen Pelletheizung umfasste das Projekt auch den Einbau eines Pufferspeichers sowie einer Frischwasserstation. Damit wurde nicht nur der Wärmeerzeuger ausgetauscht, sondern die gesamte Wärmebereitstellung technisch sinnvoll ergänzt. Laut Projektangaben wurde eine jährliche Brennstoffkostenersparnis von etwa 1.000 bis 1.300 Euro erwartet.

Für die Wirtschaftlichkeit war besonders wichtig, die Investitionskosten mit der möglichen Förderung und den künftigen Einsparungen zusammenzuführen. Bei einem Heizungstausch im Landkreis Kelheim geht es nicht allein um den Austausch eines alten Heizkessels. Entscheidend ist, dass Technik, Gebäude, Warmwasserbereitung und Fördervorgaben gemeinsam betrachtet werden. So entsteht eine Lösung, die nicht nur kurzfristig umsetzbar ist, sondern auch langfristig zu geringeren laufenden Kosten und mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern beitragen kann.